16.05.12 Rhein-Lahn-Zeitung

Wiedergabe des Presseartikels:

 

Vorsorge und Testament regen zu Fragen an

 

Frühstück Mitglieder der Frauen-Union erhalten zum Büfett viele nützliche Tipps von Stefan Mross

 

Lahnstein/Rhein-Lahn.

Nicht nur essen, trinken und Geselligkeit erleben stand im Vordergrund, als sich wie jedes Jahr die Mitglieder der Frauen-Union (FU) des Kreisverbandes Rhein-Lahn zum gemeinsamen Frauen-Frühstück trafen. Auch die Information und das Wissen wurden nicht vergessen: Stefan Mross, Nachlassmanager und Testamentsvollstrecker aus Lahnstein, referierte zum Thema "Rund ums Testament".

Veranstalter war die FU Lahnstein, die ins Restaurant Bock eingeladen hatte. Bevor man dem kalten Büfett zusprechen konnte, begrüßte die stellvertretende Kreisvorsitzende der FU, Ursula Lempert, die Besucherinnen. In Vertretung des Oberbürgermeisters Peter Labonte war der Beigeordnete Adalbert Dornbusch gekommen und grüßte die Anwesenden. Auch der CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Lammert nahm am Frauen-Frühstück teil.

Stefan Mross bemühte sich, Informationen an die Hand zu geben, zum Beispiel zum Thema Betreuer. Er führte verschiedene Möglichkeiten der Vollmachten hinsichtlich Vorsorge und Betreuung aus und erläuterte, auf was zu achten ist. Der nächste Bereich hieß Patientenverfügung: Wer entscheidet, wann die Maschinen abgestellt werden sollen? Es sei unbedingt wichtig, dies alles frühzeitg abzuklären.

Einen breiten Raum seines Vortrages nahm das Erbrecht ein. Auch über seine Arbeit als Testamentsvollstrecker berichtete der Referent. Auf die zahlreichen Fragen gab Stefan Mross erschöpfende Auskunft, wobei allen klar war, dass nicht alles berücksichtigt werden konnte, zu umfangreich ist dieses Gebiet.

Einen wichtigen Rat gab er allen Besucherinnen an die Hand: sich beizeiten mit einem Notariat zusammenzusetzen, sich beraten zu lassen, um wirklich sicher zu sein, alles gerichtet zu haben.

Ingrid Ludwig-Dornbusch vom FU-Stadtverband Lahnstein und Ursula Lempert bedankten sich mit kleinen Präsenten bei dem Referenten. Dass das Frühstück eine gelungene Alternative zur Abendveranstaltung sei, zeige nicht nur, dass 50 Frauen gekommen waren. Das sei ein Grund mehr, diese Form der Frauentreffen wieder anzubieten.